SCHMUNZELGESCHICHTEN!
Eine wahre Geschichte
Ich mache mir ersthaft Gedanken, ob unser Hund, ein liebenswerter Berner Sennenhund, eventuell heimlich
Fernseh schaut! Kennen Sie die IKEA - Werbung mit dem kleinen Jungen, der einen Frosch in seinem Mund
versteckt?
Neulich morgens, mein Mann öffnete wie immer
die Türe, damit Matroz - so heißt unser Liebchen - hinaus in den Garten gehen kann, um sein
Geschäftchen zu erledigen. Nach einer Weile hört er einen Vogel laut schimpfen. Daraufhin
geht mein Mann hinaus, um nach dem Rechten zu schauen. Unser Hund steht am Zaun und hat ziemlich dicke
Backen, daher ist sofort klar, dass er etwas im Maul haben muss. Mein Mann öffnet das Maul von
Matroz und darin
sitzt ein völlig verschreckter Baby-Vogel. Er nimmt ihn unversehrt heraus und setzt ihn in Nachbars
Garten. Das Geschimpfe kam von Mama-Vogel, der wohl ein Stein vom Herzen gefallen sein dürfte, dass
ihr Nachwuchs unverletzt geblieben ist.
Dieses Bild hätten Sie sehen sollen, wie Matroz mit den dicken Backen vor meinem Mann stand, genau
wie der kleine Junge in der IKEA-Werbung, der den Frosch vor seiner Mutter in seinem Mund versteckt.
Wir haben Tränen gelacht!
Für alle Dosenöffner, eine Offenbarung, wenn vielleicht auch nicht unerwartet!
Nachfolgend Auszüge aus dem Tagebuch eines Hundes und einer Katze
"Auszüge aus dem Tagebuch eines Hundes"
07:00 Uhr - Boah! Gassi gehen! Das mag ich am liebsten.
08:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten.
09:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten.
09:40 Uhr - Boah! Im Auto pennen! Das mag ich am liebsten.
10:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten.
11:30 Uhr - Boah! Heimkommen! Das mag ich am liebsten.
12:00 Uhr - Boah! Die Kinder kommen! Das mag ich am liebsten.
13:00 Uhr - Boah! Ab in den Garten! Das mag ich am liebsten.
16:00 Uhr - Boah! Noch mehr Kinder! Das mag ich am liebsten.
17:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten.
18:00 Uhr - Boah! Mein Herrchen! Das mag ich am liebsten.
19:00 Uhr - Boah! Stöckchen holen! Das mag ich am liebsten.
21:30 Uhr - Boah! In Frauchens Bett schlafen! Das mag ich amliebsten.
"Auszüge aus dem Tagebuch einer Katze"
Tag 2983 meiner Gefangenschaft.
Meine Wärter versuchen weiterhin, mich mit kleinen Objekten an Schnüren zu locken und zu reizen.
Ich habe beobachtet wie sie sich den Bauch mit frischem Fleisch vollschlagen, während sie mir
nur zerstampfte gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse vorsetzen.
Die einzige Hoffnung die mir bleibt, ist die einer baldigen Flucht. Währenddessen erlange ich Genugtuung,
indem ich das eine oder andere Möbelstück zerkratze.
Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen.
Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch schleichen zwischen den Beinen zu Fall
zu bringen und ihn dadurch zu töten. Ich muss einen günstigen Moment abpassen, zum Beispiel
wenn er sich auf der Treppe befindet.
Um meine Anwesenheit abstoßender zu gestalten, zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf
einen Polstersessel. Das nächste Mal ist das Bett dran.
Mein Plan, ihnen durch den gekpften Körper einer Maus Angst vor meinen mörderischen
Fähigkeiten einzuflößen, ist auch gescheitert. Sie haben mich nur gelobt und mir Milchdrops
gegeben. Was wiederum gut ist, weil mir davon schlecht wird.
Heute waren viele ihrer Komplizen da. Ich wurde für die Dauer deren Anwesenheit in Einzelhaft
gesperrt. Ich konnte hören, wie sie lachten und aßen. Ich hörte, dass ich wegen einer
"Allergie" eingesperrt wurde. Ich muss lernen, wie ich diese Technik perfektionieren und zu meinem
Vorteil nutzen kann.
Die anderen Gefangen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten. Der Hund wird oft frei gelassen,
kommt aber immer wieder freudestrahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht.
Der Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit den Wärtern. Ich glaube,
dass er mich genauestens beobachtet und jeden meiner Schritte meldet. Da er sich in einem Stahlverschlag
befindet, kann ich nicht an ihn ran. Aber ich habe Zeit!