UNGARN-TIERHILFE. Wir helfen denen, die sich nicht selber helfen können!
DAS URTEIL IM FALL ZALASZABAR:
AKTUELL 25. Oktober 2010 - am zweiten Verhandlungstermin wurde folgendes Urteil gefällt:
Die Richterin Dr. Judit Török hat am heutigen, 2. Verhandlungstag ein rechtskräftiges Urteil im Fall Tiermisshandlung in Zalaszabar, gegen die Tierquäler, Varga Peter und seinem Gefährten, gefällt:
Die TierquÄler von Zalaszabár sind heute zu einem Jahr GefÄngnis mit drei Jahren BewÄhrung verurteilt worden.
Das Urteil zeigt zumindest, dass bei konsequentem Handeln Straftäter dieser Art auch in Ungarn nicht straffrei ausgehen.
Herr Zähringer hat Mut bewiesen diese Leute anzuzeigen. Wir danken auch Dr. Virág, Tierarzt, für sein Erscheinen vor Gericht und für seine Aussage.
Wir hoffen, dass noch viele andere Menschen, den Mut aufbringen ähnliche Fälle anzuzeigen.
Sollte sich noch etwas zu diesem Urteil ergeben, werden wir dies hier auf der Seite bekanntgeben.
AKTUELL: 22. September 2010 – 10.00 Uhr – Gerichtshof Nagykanizsa – Verhandlung i.S. „todgeprügelter Hund", Zalaszabar im Februar 2010.
Mein Bericht:
Mit Erlaubnis der Richterin bin ich während der ganzen Verhandlung im Gerichtssaal geblieben. Eine Dolmetscherin wurde für Herrn Zähringer gestellt.
Der zweite Angeklagte ist schon mal nicht zur Verhandlung erschienen.
Der Tierarzt Dr. Virág Zsolt (aus Garabonc) war auch als Zeuge geladen.
Die Richterin hat als erstes den Angeklagten Nr. 1, aufgerufen um auszusagen.
Der Täter 1. hat natürlich behauptet der Hund hätte ihn angefallen - (ja, wie konnte er dann hinter dem Haus angebunden werden??) - er hat sich in vielen Dingen widersprochen. Er hat auch abgestritten, dass der Hund aufs Grundstück gelockt worden sei. Er hat abgestritten, dass sein Sohn, wie auch seine Frau an diesem Morgen zu Hause gewesen wären.
Dr. Virág sah dem Täter 1, nachdem er seine Aussage gemacht hatte, dass der Hund mehrfach auf brutalste Art geschlagen worden sein muss, in die Augen und sagte: Jemand der einem Tier so etwas antun kann, soll mir nicht in die Augen sehen!
Der Sohn vom Täter 1 war ebenfalls als Zeuge geladen - der log, dass sich die Balken bogen - der Hund sei zuerst bei ihm auf dem Gelände gewesen, hätte ihn gebissen und seine Kinder hätten gezittert vor Angst vor diesem aggressiven Hund. Dann sei der Hund zu seinem Vater gelaufen... hier war es dann der Richterin etwas zu bunt... man sah es ihr an, dass sie dem Mann kein Wort glaubte. Dem Täter Nr. 1 hielt sie die Fotos nah ans Gesicht und sagte: Haben Sie das diesem Tier angetan? Sie hob die Stimme dabei, sie war sichtlich "entsetzt"....
Herr Zähringer hat seine Aussage bestätigt und wiederholt - im Detail. Seine und die Aussage von Frau Zähringer - stimmten komplett überein. Und die Richterin wusste schon, wem sie glauben muss. Die Fotos vom Hund waren der beste Beweis.
Täter Nr. 1 gab zu den Hund geschlagen zu haben - wollte aber der Richterin weis machen, dass er nur einmal zugeschlagen habe - der "andere" hätte viel öfter zugeschlagen (währenddem er im Haus war). Er sei nicht betrunken gewesen, gebe aber zu, dass er getrunken hätte. Die Richterin hatte nach dieser Aussage lediglich ein müdes Lächeln für den Mann übrig, und meinte, dass es Menschen gäbe die nach einem Glass schon betrunken wären.
Nun wird nochmals eine Verhandlung stattfinden müssen, mit dem Täter Nr. 2 - Mitte Oktober...
Nach der Verhandlung haben wir mit Herr und Frau Zähringer noch Kaffee getrunken und den Ablauf besprochen.... da kam dann noch Vera, die Dolmetscherin dazu: sie meinte sie hätte sich noch mit der Richterin unterhalten und diese hätte zu ihr gesagt: Sehe ich so aus, als würde ich mich mit einer Geldstrafe zufrieden geben? - Freiheitsentzug scheint eher angebracht. Es zeigt zumindest, dass wir eine tierfreundliche Richterin hatten.
Wir werden sehen, ob sich das bewahrheitet.
Frau Zähringer hat bei ihrer Aussage geweint und sich sehr zusammennehmen müssen. Sie leidet sehr unter dem ganzen. Sie hat auch Angst vor den Leuten im Dorf, an der Strasse. Zähringers werden wo immer möglich angepöpelt, man spuckt ihnen ans Tor, wirft ihnen Steine in den Garten, die Zigeunerkinder strecken ihnen die Zunge raus. Ganz zu schweigen davon, dass mit aller Wahrscheinlichkeit, diese Leute auch Herrn Zähringers Hund, Lumpi, der vergiftet wurde, auf dem Gewissen haben.
Geschrieben von Andrea Rápolthy
Wenn Sie, lieber Leser, etwas ganz bestimmtes fragen möchten, dann schreiben Sie mir bitte: rapolthy@t-email.hu
GERICHTSTERMIN WURDE ENDLICH BEKANNTGEGEBEN: 22. SEPTEMBER - 10.00 Uhr - am Gerichtshof in NAGYKANIZSA. Wir melden uns demnächst mit weiteren Informationen und AKTIONEN. Besuchen Sie die Seite bald wieder!!!
AKTUELL: Mitte August 2010. Von Herrn Zähringer habe ich vor einigen Tagen ein Dokument erhalten mit folgendem Inhalt:
FESTSTELLUNG: Günter Zähringer hat seinen Hund/Lumpi Mischling Geb: 04.02 – Blonde Haarfarbe/ am 25. Juni zu mir gebracht. Ich habe festgestellt, dass der Hund an einer Dikumarol Toxikose (Vergiftung) leidet. Ich habe alles versucht den Hund zu retten, aber es ist mir leider nicht gelungen. Am dritten Tag der Behandlung ist der Hund gestorben. Garabonc, 2010.07.02 – Dr. Virág Zsolt (Tierarzt)
Eine schreckliche Tat, die, wie wir annehmen müssen – von den Nachbarn des Herrn Zähringer vollbracht worden ist. Bis heute hat Herr Zähringer noch keine Aufforderung erhalten einen Gerichtstermin in dem Fall des totgeprügelten Hundes wahrzunehmen. Leider bekomme ich – auf meine Anfrage bei der Polizei – ebenfalls keine Auskunft, bezüglich der Gerichtsverhandlung. Wir können nur hoffen, dass sich nach dem August, etwas in dieser Richtung tut. Ich habe diesbezüglich auch wieder mit der Zeitung, Zalai Hírlap Kontakt aufgenommen. Aber noch keine Antwort erhalten...
Aktuell 4. April 2010 Die neue Balaton Zeitung ist erschienen und es wurde kurz, aber immerhin, ein Kommentar zum Fall abgegeben.Seite 27 - Ausgabe Mai 2010 – der BalatonZeitung
Ich zitiere:KURZ INFORMIERT
Hund in Ungarn totgeprügeltEinige Einwohner der gut 20 Kilometer südwestlich des Balaton gelegenen Gemeinde Zalaszabar haben kürzlich einen Hund auf grausamste Weise getötet. Das geht aus einer Strafanzeige hervor, die bei der Polizei gestellt wurde. Der offenbar herrenlose Schäferhundmischling wurde auf ein Grundstück getrieben, angebunden und von mehreren Personen mit Stockschlägen schwer verletzt. Ein Tierfreund fand den leblosen Körper später auf der Straße und brachte ihn zum Tierarzt, der ihm nur noch Sterbehilfe leisten konnte. Der Mann erstattete Anzeige. Der Bürgermeister der Kommune erklärte, auch er wolle, dass die Täter bestraft werden. (Zitat Ende)
Ein kurzes Gespräch mit dem zuständigen Polizeibeamten ergab heute, dass der Fall bei der Staatsanwaltschaft liegt. Nun hängt es vom Richter ab, WANN die Verhandlung stattfinden wird. Sobald jedoch ein Datum feststeht wird Herr Zähringer dies schriftlich erhalten und ebenfalls die Einladung vor Gericht zu erscheinen. Sobald wir dieses Datum wissen, werden wir dies wieder melden. Dann wird auch das Zalai Hírlap über diese Schandtat berichten und vorallem werden wir ganz genau zuhören, wenn das Urteil verkündet wird. Und notfalls dann reagieren.Bitte schreiben Sie uns – wenn Sie mit auf unsere "Aktions-Liste" gesetzt werden möchten. Unser Vorhaben: bei einer zu milden Strafe werden wir mit Protestbriefen aktiv werden.
AKTUELL 6. April 2010 Hier schon mal die Reaktion von Zalai Hírlap.
Liebe Tierfreunde - Liebe Leser!
Am 2. April schrieb ich nochmals an den Journalisten Arany Gábor und habe ihn ein weiteres Mal gebeten sich des Falles in Zalaszabar anzunehmen und es im Zalai Hírlap zu veröffentlichen, in der Hoffnung, dass sich noch mehr Menschen einem Protest anschliessen und auch, dass wir durch seinen Artikel auch den Richter und die zuständigen Behörden dahingehend "beeinflussen" können eine scharfe Strafe auszusprechen.Liebe Andrea: Ich danke für den Brief. Ich werde dem Fall nachgehen und in Erfahrung bringen wie weit er fortgeschritten ist und werde darüber in der Zeitung berichten.
Hoffen wir also, dass dies bald der Fall sein wird.Vom TV habe ich noch keine Reaktion - werde jedoch diese Woche ebenfalls nochmals nachhaken.
Von der Balaton-Zeitung habe ich auch noch keine Rückmeldung, ob die Redaktion in der Mai-Ausgabe über diesen Fall schreiben wird. Wir bleiben dran.Die, die erst jetzt dazustossen, bitte ich mir zu schreiben - denn wenn es nötig sein wird, dann werden wir von so vielen wie möglich Unterschriften/Protest-Mails senden. – rapolthy@t-email.hu
Bitte keine Einzel-Aktionen. Danke.
From: Arany Gábor [mailto:arany.gabor@zalaihirlap.hu]
Sent: Friday, April 02, 2010 2:44 PM
To: rapolthy@t-email.hu
Subject: RE: Zalaszabari ügy
Kedves Andrea!
Köszönöm levelét.
Utánanézek, hogy hol tart az ügy és besámolunk róla az újságban.
Üdvözlettel: Arany Gábor
From: rapolthy@t-email.hu [mailto:rapolthy@t-email.hu]
Sent: Friday, April 02, 2010 2:33 PM
To: Arany Gábor
Subject: FW: Zalaszabari ügy
Tisztelt Gábor
Elnézést kérek a rossz magyar nyelvtudásomért. Nem régen lakunk itt – és még mindig tanulok.
Röviden leírom, hogy miért is írok. Igaz Klaudia adta meg a nevét és mondta, hogy Önhöz forduljak.
2010. február 2-án – Zalaszabarban egy német lakós felhívott engem. A szomszédja napközben becsalt egy fiatal kóbor kutyát az udvarba - éjjel berúgtak - és három felnöt ferfi agyon verte a kutyát és az utcára dobták.
A német férfi beburkolta egy pokrócba és elvitte az állatorvoshoz, másnap. A kutya még élt!!!! Képzelje el! - Az orvos lefényképezte - és írt hozzá egy orvosi véleményt a halál okáról.A német úr feljelentést tett az ügyben. Azóta is fenyegetik a szomszédok.
Itt nem is a fenyegetés a legnagyobb gond - hanem az hogy nyilvánosságra hozzuk ezt a történetet - és hogy megfelelo büntetést kapjanak az elkövetok. Továbbá ez megjelenjen a Zalai Hírlapban amely befoyásolná a biróságot döntásük meghozatalánál, figyelembe váve az uj állatvádelmi törvány szigoru betartását.A feljelentés másolatával rendelkezek. Egy képet erröl a szerencsétlen kutyárol mellékellet – van több. Az orvosi vizgálati eredményröl is van kopiám. Bár mit kérne - hivjon fel. Tel. 30 412 99 13 - rendelkezésére állok.
Nagyon köszöm hogy tovább viszi ezt az ügyet.
AKTUELL 30. März 2010 Ich habe gestern dem Zalai Hírlap und dem TV: Duna-TV die Informationen zum Fall Zalaszabar geschickt. Wir warten nun ab, ob diese Journalisten reagieren.
Wir möchten das auch - mit Deiner/Eurer Hilfe.
Aber wir möchten, wenn es noch irgendwie geht - nicht einzelne Aktionen los lassen - sondern gezielt vorgehen. Die Einzelinitiative ist großartig - doch ich glaube, dass wir GEMEINSAM GLEICHZEITIG mehr erreichen können.Deshalb würde ich jeden von Euch bitten - bitte auch weiterleiten - noch keine Briefe an den Bürgermeister von Zalaszabar loszuschicken - denn der Fall wird von der Polizei aktiv bearbeitet. Die Täter wurden bereits verhört und wir rechnen damit, dass die Gerichtsverhandlung demnächst auch stattfindet.
Ich stehe in Kontakt mit einer großen ungarischen Tierschutzorganisation in Zalaegerszeg (Zuständigkeitsbezirk für Zalaszabar) - die sehr bemüht ist Druck auszuüben. Klaudia, hat mir gestern ebenfalls versprochen, mir die Kontakte zur lokalen Zeitung (Zalai Hírlap) und zum TV mitzuteilen, damit wir diesen Fall veröffentlichen können, um so den Druck auf die Polizei und den Bürgermeister, zu erhöhen.Sollte dann nichts geschehen, dann werde ich Euch allen die genau Adresse und auch Informationen zum Text, welchen wir schicken könnten mitteilen - wir kennen ja die Namen der Täter!!! - bis dahin wollen wir aber immer noch hoffen, dass der Bürgermeister dazu steht was er gesagt hat, nämlich: ...die Täter sollen bestraft werden.
Wenn jemand von Euch etwas fragen möchte - bitte schreibt mir: rapolthy@t-email.hu. Ich weiss es gibt viel Elend überall (ich habe die vielen Mails die hier unten noch anhängen gesehen und teilw. gelesen) und ich finde es wunderschön, dass ihr Euch Zeit und Mühe nehmt auch in unserem Fall zu helfen. Das tut gut.Habt alle ganz herzlichen Dank.
Liebe Grüße: Andrea Rápolthy
AKTUELL 22. März 2010: Anruf von Frau Igaz die uns folgende Auskunft übermittelt: Die Polizei in Zalakaros hat die Verdächtigen auf den Polizeiposten geholt und befragt. Nun wird der Fall ans Gericht weitergeleitet. Der zuständige Detektiv wird am Mittwoch weitere Entwicklungen bekanntgeben - evtl. bekommen wir dann auch ein Datum, welches wir im Auge behalten können, wann evtl. Der Gerichtstermin stattfinden wird.
AKTUELL 20. März 2010 Ich habe heute im Fall Zalaszabar um Hilfe bei einer größeren ungarischen Tierschutz-Organisation in Zalaegerszeg gebeten. Frau Igaz wird sich am Montag bei der Polizei in Zalakaros erkundigen wie "unser" Fall steht und ob demnächst irgendwelche Aktionen seitens der Polizei zu erwarten sind.
AKTUELL TREFFEN IN HÉVÍZ: Samstag, 13. März 2010 Fortsetzung: – anwesend waren Herr Zähringer, Lisi Sailer und Heidemarie Kunze. Einige Personen die sich bei mir gemeldet hatten – weil sie ebenfalls helfen möchten, konnten leider aus terminlichen und Entfernungsgründen nicht teilnehmen. Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung für alle die, die uns weiter unterstützen möchten.
Gemäß Aussage von Herrn Zähringer haben sich seine Nachbarn, nach dem letzten Vorfall, als der eine auf sein Grundstück kam und ihn bedrohte, ruhig verhalten. Vielleicht deshalb, weil er diesen Vorfall der Polizei gemeldet hat und daraufhin evtl. eine Verwarnung an die Nachbarn raus ging.
Wir haben auch erfahren, dass der Tierarzt, welcher das Attest über den geschundenen Hund ausgestellt hat, auf den Polizeiposten gebeten wurde, und kurz darauf auf das Gericht eingeladen wurde um seine Feststellungen nochmals zu bestätigen. Wir sind uns einig, dass dies bedeutet, dass in diesem Fall etwas unternommen wird.Deshalb möchten wir die nächsten Tage/evtl. 2 Wochen abwarten, was sich effektiv tun wird.
Wenn wir keine Bewegung in den Fall bekommen, werde ich nachforschen beim Gericht und nachfragen wie es mit diesem Fall aussieht, auch bei der Polizei, wiederum beim Bürgermeister. Sollten wir keine befriedigenden Antworten, Aktionen bekommen, so ist der nächste Schritt zu überlegen.Diesen Schritt haben wir heute auch besprochen und es wurde gutgeheißen im Moment mal die "Ruhe" zu bewahren, auch wenn uns das schwer fällt. Wir wollen keine unüberlegten Aktionen, keine Briefe oder E-Mails an die Behörden im Einzelgang forcieren. Wir müssen, wenn wir etwas erreichen wollen, nämlich Druck ausüben, dies gemeinsam und gleichzeitig machen. Wenn es soweit ist, würde ich jedem der sich bei mir gemeldet hat meine Vorschläge unterbreiten über das geplante Vorgehen. Ich danke Herrn Günther Zähringer für seine Ausführungen und Lisi und Heidemarie, dass sie heute gekommen sind. Ihnen/Euch allen die weiter hinter uns stehen und helfen möchten - bitte noch um etwas Geduld - und Ausdauer.
Ich grüße Sie/Euch - und danke sehr für die Unterstützung.Andrea Rápolthy
Gemäß Auskunft des Bürgermeisters liegt der Fall nun in der Ausführungsphase der Polizei. Die Polizei wird und muss in Aktion treten. Der Bürgermeister unterstützt Herrn Zähringer in dem Sinn, dass er ihn, sollte eine weitere Bedrohung durch einen der Täter stattfinden, sich Herr Zähringer an ihn, resp. das Amt in Zalaszabar wenden soll, da sie mit der Polizei eng zusammenarbeiten. Auf alle Fälle soll Herr Zähringer Anzeige erstatten, wobei ihm das Bürgermeisteramt behilflich sein wird.
Nebst den obigen Ausführungen hat sich der Bürgermeister auch dahingehend geäußert, dass leider oft die Zigeuner unbestraft davonkommen - weil, sie a) eine mögliche Geldstrafe nicht bezahlen können, und b) nach evtl. Absitzen von 3 - 30 Tagen wieder auf freien Fuß kommen. Nicht selten kommt es - zu seinem großen Bedauern - vor, dass sich Zigeuner überhaupt nicht an irgendwelche Verwarnungen oder "Anstandsregeln" halten - und auch er bangt um die Sicherheit seiner Mitbürger, die sich mit Zigeunern anlegen. Obwohl in Zalaszabar "nur" 10% der Bevölkerung aus Zigeunern besteht, so gibt es doch gewisse Strassen/Gebiete die "Zigeuner-Gebiete" sind - und er weißt auch an, dass sich die Käufer eines Hauses immer orientieren und überlegen sollen, wo sie sich ein Haus kaufen und auf die Nachbarschaft achten. Herr Zähringer scheint in einem solchen "Gebiet" zu wohnen.Mein Kommentar: Natürlich sind wir keine Rassisten. Dies zeigt sich vor allem darin, dass einige Deutsche "Einwanderer" gar nichts böses denken, sogar oft sagen, "ach, mich stören die Zigeuner nicht". Weil sie eben gewillt sind, vor allem in einem fremden Land, mit allen in Freundschaft und guter Nachbarschaft zu leben. Leider wird dies von der anderen Seite nicht immer so empfunden. Oft spielt Neid eine große Rolle, aber auch das "ANDERS" denken, und in diesem Fall ganz besonders, das Unvermögen für ein "niedriges" Lebewesen etwas empfinden zu können. Es gibt Menschen die nützen unsere Zuwendung einem Tier gegenüber aus, machen sich lustig darüber.
Natürlich kann man nicht jeden Zigeuner in einen Topf werfen, wie man auch nicht behaupten kann, dass jeder Deutsche, Schweizer, Engländer, Amerikaner usw. nur nett und vertrauenswürdig ist, natürlich gibt es auch unter den Zigeunern, solche die ich als Nachbarn akzeptieren könnte - meine ungarischen Bekannten achten genau darauf, besonders bei einem Hauskauf, wer ihre Nachbarn sind. Hier traut sich keiner etwas "laut" oder "öffentlich" zu sagen, weil man Angst vor Repressalien hat - aber ist das denn ein Leben?, wenn man Angst vor seinem Nachbarn haben muss? Es ist eine Sache, ob ich evtl. mit meinem Nachbarn kein gutes Verhältniss habe - aber deshalb habe ich noch keine Angst vor ihm. Angst, dass er mir, meiner Familie oder meinen Tieren etwas antun würde. Bei einem Zigeuner muss man sehr vorsichtig sein - Rache ist für sie oft eine ganz normale Handlung.Am meisten hat mich die Aussage vom Bürgermeister schockiert, dass er hofft, dass Herr Zähringer nicht mit gebrochenen Händen und Füßen Zalaszabar verlassen wird.
Was sollen wir nun denken, wenn so ein Satz von einem Bürgermeister gesprochen wird????
Ich habe heute mit Herrn Zähringer telefoniert. Er hat mir berichtet, dass er am Mittwoch (3. März) nochmals beim Polizeiposten vorsprechen musste. Es ging darum, dass er nochmals die Namen derjenigen Personen bestätigt, welche die Tat am Hund begangen haben.
Herr Zähringer erzählte mir auch, dass der eine Täter, welcher nicht der direkte Nachbar von ihm ist, gestern Abend, volltrunken, auf sein Grundstück kam und ihn bedroht hat.Ich werde am Montag nochmals den Bürgermeister von Zalaszabar anrufen und möchte hören was er zu sagen hat und was man unternehmen wird.
Während unserem Gespräch heute mit Herrn Zähringer habe ich vorgeschlagen, dass wir uns alle, Sie und auch die anderen Menschen, die Anteil am Schicksal des Hundes nehmen und Herrn Zähringer unterstützen möchten, sich am nächsten Samstag in Héviz treffen könnten, zum Kennenlernen und zum Gedankenaustausch.Hätten Sie Zeit nächsten Samstag, ca. 10.00 Uhr nach Hévíz zu kommen? Dann melden Sie sich bitte - damit ich Ihnen Zeit und Ort mitteilen kann. Schreiben Sie mir auf : rapolthy@t-email.hu. Danke für Ihre Unterstützung.
Andrea Rápolthy
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Bevor wir Ihnen von der grausamen Tat berichten, die dieser Tage geschehen ist, möchten wir Sie zuerst jedoch über das neue Tierschutzgesetz informieren, welches in Ungarn am 15.01.2010 in Kraft getreten ist. Dies jedoch nicht ohne Folgen. Denn in den letzten zwei Wochen gab es dadurch sehr viele Beschlagnahmungen. Die Haltungsbedingungen wurden verschärft. Die Wegnahme durch die Hundepolizei wurde dadurch erleichtert.
Wir rechnen mit noch weiteren Beschlagnahmungen und auch der Strafverfolgung in Ungarn, so die Pfotenhilfe Ungarn. Das alles hat Ungarn einem Tierfreund zu verdanken. Dr. Péter Bárándy aus dem Justizministerium macht Ernst und hat sein Wort gehalten. Es sollen noch weitere Änderungen in Kraft treten. Bereits im Sommer kam es zum Kontakt zwischen dem Politiker und den Tierschützern der Pfotenhilfe. Beide Parteien arbeiten auch schon in einem Projekt der ungarischen Tierärztekammer zusammen.
Hier einige Auszüge der Änderungen:Er sagte wörtlich: "Was bitte muss man denn noch tun, damit man in Ungarn endlich als Tierquäler bestraft wird?" Er hat die Gerichte angewiesen, solchen Verfahren nachzugehen und diese nicht einzustellen.
Natürlich wird es auch in Zukunft noch Tierquäler geben, die sich der Strafverfolgung entziehen können, aber die Weichen sind gestellt und Ungarn beschreitet einen neuen Weg. Die Verantwortlichen der Pfotenhilfe Ungarn e.V dürfen sich nicht ohne Stolz als Weichensteller für einen würdigen Umgang mit Tieren sehen.Es ist ein Schritt, die Bevölkerung für einen wertschätzenden Umgang mit ihren Haus- und Nutztieren zu sensibilisieren und sowohl den Menschen, als auch den Tieren dabei zur Seite zu stehen.
Quelle: Pfotenhilfe Ungarn e.V.Geschrieben am: 3. Februar 2010 - von Dr. Virág, Tierarzt in Garabonc
Liebe Frau Rápolthy!Ich schicke Ihnen die Fotos von dem Hund.
Günter Zähringer hat den Hund heute Morgen zu mir gebracht, ich habe den Hund untersucht. Sein Schädel wurde eingeschlagen, Blutergüsse wahren überall am Körper zu sehen. Der Zustand von dem Hund war so schlecht, dass ich ihn einschläfern musste. Die Nachbaren von Günter haben den Hund zusammengeschlagen gestern Abend ca. 9 Uhr. Die Leute wahren stock betrunken wie mir Günter erzählt hat. Ich hoffe, dass Sie Günter helfen können, weil man Menschen die einem Tier das antuhn einsperren sollte.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Zsolt Virág
LIEBE LESER - wir wollen Sie nicht schockieren - wir wollen aber aufrufen, dass Sie protestieren!! Ganz besonders rufen wir diejenigen Einwohner auf, die in Zalaszabar wohnen!! Dies ist in Zalaszabar geschehen. Setzen Sie mit Ihrem Protest auch ein Zeichen - schreiben Sie oder telefonieren Sie dem Bürgermeister in Zalaszabar. Sie als Anwohner haben das Recht Gerechtigkeit zu fordern. So eine Tat fürwahr darf nicht unbestraft bleiben - sonst passiert es wieder. Denn die Nachbarn von Herrn Zähringer lachen ihm heute noch ins Gesicht. Das Lachen soll denen, die sich so an einem Tier vergreifen, vergehen!
Dieser arme Hund wurde von betrunkenen Ungarn einfach aus Spaß todgeprügelt! |
Entsätzlich, welche Qualen dieser Hund erleiden musste. |
LASSEN SIE DIESEN HUND NICHT UMSONST GESTORBEN SEIN, ERHEBEN SIE SICH GEGEN SOLCHE UNMENSCHEN! |
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Es ist einfach unfassbar, man findet kaum Worte, für eine solche Gräultat |
Was musste dieser Hund durchmachen, was mag er gedacht haben, in seinen letzten Stunden? |
AndreaRapolthy@ungarn-tierhilfe.eu
www.ungarn-tierhilfe.eu
0036 (06) / 30 - 412 99 13